Am 19. Juli 2007 fand die Verhandlung zum Insolvenzverfahren der Airport Berlin-Neuhardenberg GmbH statt. Dazu erklärt die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg:


Für uns als Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg gelten folgende Prioritäten:

  • Erfüllung aller Gläubigeransprüche
  • Erhalt der Flugbetriebes und der bestehenden Lizenz als Sonderlandeplatz
  • Kurzfristiges Bewerten eingehender Angebote hinsichtlich einer zeitnahen Aktivierung der GmbH und des gesamten Areals und unterstützen des Insolvenzverwalters im Sinne dieser Zielstellung
Wir als Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg hoffen, dass alle handelnden Akteure (Insolvenzverwalter, Gläubiger, Herr Vornhagen, Behörden, potentielle Investoren) Wege finden, im Sinne o. g. Zielstellung aktiv zu werden und dementsprechend die Lösungssuche erfolgt, die in praktikablen Vereinbarungen münden.

Die Menschen im Oderland brauchen diese Lösungen schnell. Die in den Startlöchern stehenden Investoren wie auch die Menschen hier vor Ort haben keine Zeit mehr zu verlieren.

Die Bundespolitik sollte sich entsinnen, endlich für die seit mit Abzug der Bundeswehr 1992 ausgebliebenen Konversionsausgleichsmaßnahmen (anders als z.B. im positiven Fall des Flughafens Zweibrücken), Neuhardenberg finanziell und (oder) ideell Schützenhilfe zu geben. Dies könnte u. a. ein Einwirken auf die Länder Brandenburg und Berlin sein, ihren wirtschaftlich unsinnigen Protektionismus in Bezug auf den BBI-Airport in Schönefeld aufzugeben und die handelnden Akteure zu einer Kooperation mit umliegenden Flugplätzen zu bewegen.

So könnte einerseits der Stärkung des Luftfahrtstandortes Berlin-Brandenburg insgesamt, andererseits natürlich auch den legitimen Interessen der Randregionen Ostbrandenburgs auf wirtschaftliche Entwicklung, ein positiver Dienst erwiesen werden.