Bürgeraktion PRO Flughafen Neuhardenberg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Aktivierung des Neuhardenberger Flughafens betrifft uns alle. Er sichert die vorhandenen und schafft neue Arbeitsplätze. Damit leistet die Aktivierung einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Entwicklung der Region Ostbrandenburg. PRO Flughafen heißt für uns auch PRO Zukunft! Wir begrüßen alle, die uns dabei unterstützen wollen.

Unsere Bitte: Machen Sie mit, engagieren Sie sich!

Uwe Hädicke
Sprecher der
Bürgeraktion
Mario Eska
Bürgermeister
Wolfgang Heinze
Mitglied des Landtages
Friedhelm Johst
Gemeindevertreter
Lutz Richter
Webmaster
Unterstützen Sie bitte unsere Aktion durch Ihren Eintrag in unser Gästebuch.  Kontaktadresse: proairport@gmx.de
Aktion PRO Flughafen Neuhardenberg
c/o Uwe Hädicke, Am Spring 10
15306 Seelow, Telefon (0 33 46) 84 64 13

Die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg erklärt:

Seit Gründung der Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg im November 2003 haben wir uns für die Aktivierung des Flugplatzes und des dazugehörenden 700-Hektar-Areals mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen engagiert. Dies stand und steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Viele Mitstreiter kämpfen bereits seit dem Abzug der Bundeswehr im Jahr 1992, unabhängig vom jeweiligen Airport-Betreiber, für dieses Ziel.

Die Geschäftstätigkeit der Grundwert Brandenburg GmbH war zu keiner Zeit Gegenstand unserer Arbeit. Wurden uns durch die Medien Geschäftsvorfälle wie die Probleme mit Miet- und Verwaltungsgeschäften bekannt, haben wir diese kritisch bewertet und auf Abstellung der Probleme gedrängt.

Unsere Erwartung und Hoffnung zielt darauf, dass sich erhobene Vorwürfe schnell aufklären und Lösungen gefunden werden, die dazu beitragen, vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und Projekte, die die Schaffung von Arbeitsplätzen versprechen, die Chance einer Realisierung erhalten.

Die Bürgerinitiative Pro Airport hat sich am Mittwoch, den 30. Mai 2007, mit dem Insolvenzverwalter der Airpot Neuhardenberg getroffen. Zum Insolvenzverwalter war durch das Amtsgericht der Berliner Rechtsanwalt Rolf Nacke bestellt worden. Er und ein weiterer Anwalt des Büros stellten sich den Fragen der Mitglieder der Bürgerinitiative.

"Wir haben den Eindruck gewonnen, dass sich der Insolvenzverwalter ernsthaft darum bemüht, das Geschäft am Laufen zu halten", so Bürgermeister Mario Eska am Abend in der Gemeinderatssitzung. Friedhelm Johst ergänzte, dass man deutlich gemacht habe, in Sachen Airport nicht an Personen gebunden zu sein. Die Gruppe der Neuhardenberger, die bereits seit Jahren um eine Weiterentwicklung des Areals kämpft, hat dies auch schon unter anderen Betreibern getan. Man werde alles unterstützen, was den Menschen in der Region Arbeit bringen könnte.

Hauptamtsleiterin Karola Wagner, die nach dem Treffen noch einmal mit den Anwälten zusammen traf, versicherte, dass der Insolvenzverwalter sehr angetan gewesen sei vom Engagement der Bürgerinitiative. Das habe man bisher noch nicht erfahren. Meist richteten sich Intitiativen von Bürgern immer gegen etwas. Die Akteure haben ihre Erfahrungen und Kontakte angeboten, die sie seit Jahren aufgebaut haben und die bei einer Verwertung des Areals hilfreich sein könnten. So machten sie auch deutlich, dass man vor allem in dem Investitionsansinnen von Wolfgang von Zeppelin eine reale Chance sehe. Der hat bereits einen Bauantrag für eine Luftschiff-Halle gestellt.
Die Airport Berlin-Neuhardenberg GmbH befindet sich in Insolvenz. Hat es für die Bürgeraktion
"PRO Flughafen Neuhardenberg" noch Sinn weiter für den Flughafen Neuhardenberg zu kämpfen?
 

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Seit November 2007 ist ein dänischer Investor Besitzer des Flugplatzes Neuhardenberg. Zur Zeit werden Möglichkeiten überprüft das Areal zu entwickeln.

Startschuss für Aufkleber-Aktion

Die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg startete die Aufkleber-Aktion: Zukunft für das Oderland - JA zum Flughafen Neuhardenberg.

Der Startschuss fiel an der REWE-Kaufhalle in Neuhardenberg, die von Dietmar Palm betrieben wird. "Wir müssen versuchen, in der schwierigen wirtschaftlichen Situation zusammenzustehen und Chancen, die die Entstehung von nachhaltigen Arbeitsplätzen versprechen, beim Schopfe packen und dafür kämpfen", so der Unternehmer. Resignation und Tatenlosigkeit werde zwangsläufig zu weiterer Abwanderung und Resignation führen, dafür sei er wie glücklicherweise viele andere in der Region nicht der Typ, man müsse hier dagegenhalten, so Palm.
Dietmar Palm REWE Neuhardenberg
Mit ihrer Beteiligung an dieser Start-Aktion machte Christine Minkley vom Handelsverband Ostbrandenburg deutlich, "dass auch der Einzelhandel Vorhaben, die Sinn für die Verbesserung der Arbeitsmarktsituation im Oderland machen, bei den Mitgliedern ihres Verbandes Unterstützung finden."

Ziel der Aufkleber-Aktion sei es, so die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg, Initiator der Aktion, einen Beitrag zur Identitätsstiftung der hier lebenden Menschen mit der Region zu leisten. "Gleichzeitig wollen wir die Bürger Ostbrandenburgs wach halten, dass das nach wie vor bestehenden Problem der Aktivierung des Flugplatzes Neuhardenberg einer Lösung seitens der Landesregierung bedarf", unterstreicht Bürgermeister Mario Eska.

Bei einer ersten Testaktion in Neuhardenberg, Letschin und Seelow haben von 10 befragten Geschäftinhabern 8 diesen Aufkleber an ihrer Eingangstür aufgeklebt. Von 10 befragten Autofahrern klebten 6 sich diesen Aufkleber auf ihr Kfz.

Ab sofort kann man in der REWE-Kaufhalle in Neuhardenberg diese Aufkleber empfangen, wer sich per e-Mail meldet, dem schicken wir die gewünschte Stückzahl auch gern zu.

In den nächsten Wochen werden die Mitstreiter Bürgeraktion in der Region unterwegs sein und die Aufkleber im Gespräch mit den Firmen und Bürgern verteilen.

Für die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg:
Mario Eska, Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Neuhardenberg, Tel. (0173) 6265575
Uwe Hädicke, Sprecher der Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg,    Tel. (0172) 8056322
 

Argumente für die Reaktivierung des Flughafens Neuhardenberg

Der Flughafen Neuhardenberg ist die wichtigste Infrastruktureinheit und -maßnahme im Landkreis Märkisch-Oderland. Die gegebenen baulichen Anlagen auf dem 700 Hektar-Areal mit dem Kernstück, der 2450 Meter langen Start- und Landebahn, bieten auch im 10. Jahr nach dem Weggang der Bundeswehr optimale Voraussetzungen für Unternehmen der Luftfahrt, aber auch aus anderen Branchen. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die Entwicklung unserer Region, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Umkreis - all dies kann mit einer wirtschaftlichen Entwicklung auf und um den Flughafen Neuhardenberg entscheidend positiv beeinflusst werden.
Tupolev der Luftwaffe
Es hängen mehr Arbeitsplätze vom Flughafen Neuhardenberg ab, als man denkt. Eine Nichtinbetriebnahme des Flughafens Neuhardenberg hat eine deutliche Schwächung der gesamten Wirtschaft in der gesamten Region zur Folge, insbesondere der Trend, dass Firmen schließen und täglich Menschen die Region verlassen schlägt sich nachhaltig negativ nieder. Am meisten spüren das die hier verbleibenden Menschen, klein- und mittelständische Betriebe, wie z. B. das Handwerk, Taxiunternehmer, der Fleischer, Bäcker und Friseur um die Ecke, wir alle HIER sind betroffen.

Matthias Platzeck besuchte Flugplatz Neuhardenberg

Am 16. April 2005 besuchte Brandenburgs Ministerpräsident auf Einladung der Bürgeraktion Pro Flughafen den Flugplatz. Nach monatelangem Ringen um das Einlösen seines Wahlversprechens war dies ein wichtiger Schritt. Wir konnten Herrn Platzeck einmal 1 zu 1 die Informationen zum Airport vermitteln und das 700-Hektar-Areal und dessen Potentiale für eine wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen sowie über unsere Arbeit berichten. Auch konnten wir die bisherige Auffassung der Landesregierung, Neuhardenberg sei Konkurrent für den zu bauenden Großflughafen, glaubhaft entkräften und Argumente, die für eine Kooperation beider Airports sprechen und dabei Neuhardenberg als Ergänzugsflugplatz sehen, anbringen.

Ministerpräsident besucht Flugplatz
Bürgermeister Mario Eska nutzte die Gelegenheit ebenso wie sein Kollege in der Gemeindevertretung, Friedhelm Johst, deutlich zu machen, dass mit Abzug der Bundeswehr und Auflösung des Militärstandortes es bis heute an jeglichen Ausgleichmaßnahmen fehlt. Daher wäre die benötigte Genehmigung zum Betrieb des Flugplatzes ein wichtiges Signal contra weiterer Abwanderung, Verarmung und Überalterung unseres Ortes.

Die Mitstreiter der Bürgeraktion übergaben Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck eine dicke Mappe mit mehr als 5000 Unterschriften. Insgesamt votierten bis heute 13.802 Menschen unserer Region mit ihrer Unterschrift für eine Aktivierung des Flugplatzes.

Matthias Platzeck zeigte sich vom Bürgerengagement quer durch alle Altersgruppen, Parteien und Einwohnerschaft beeindruckt. In seinem Regierungskabinett wolle Platzeck für die Potentiale des Neuhardenberger Flugplatzes werben.

"Dass er noch einmal mit uns reden wird, dass ist schon ein gutes Ergebnis", sieht es Uwe Hädicke, Sprecher der Bürgerinitiative nach dem Gespräch, das viel länger wurde, als vorab geplant. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Frankfurt (Oder) Ende des Monats will man sich noch einmal in kleinerer Runde in Potsdam treffen.

Matthias Platzeck hat deutlich gemacht, dass er daran interessiert ist, etwas für den Flugplatz zu tun und dessen Möglichkeiten zu nutzen. Man könne sich Zwischenlösungen vorstellen. Brandenburgs Landwirtschaftsminister Dr. Dietmar Woidke nutzte die Gelegenheit und machte sich bei der Firma Drees Agrartechnik ein Bild über den Saisonstart in der Landwirtschaft.

Unterstützt in ihren Bemühungen wurde die Bürgeraktion an diesem Tage vom Landtagspräsidenten Gunter Fritsch, Kreistagsvorsitzenden Wolfgang Heinze, dem Landrat Jürgen Reinking, Seelows Bürgermeister Udo Schulz und Amtsdirektor Gerhard Maslowski.

Herr Platzeck hat sein Versprechen bisher nicht eingelöst. Nach der Vertagung des OVG in Frankfurt (Oder) im Juni 2005 hielt er ein Treffen für "verfrüht".Deshalb haben wir ihm einen offenen Brief geschrieben.    zum Brief
Eine Antwort darauf ist er noch schuldig. 


Erinnert sich Herr Platzeck noch an sein Versprechen nach Lösungen für die Oderregion zu suchen?

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